Dienstag, 3. Januar 2012

Abluft in der Sauna



Abluft in der Sauna
Die Abluft in der privaten Sauna

Lieber ein Pferd auf dem Flur als Schimmel an der Wand!

Sie fragen sich jetzt vielleicht, was dies mit dem Thema Sauna zu tun hat?
Saunagänge produzieren Feuchtigkeit. Gerade im privaten Bereich besteht die Gefahr, dass die Nässe sich an den Innenwänden bei ungenügender Lüftung festsetzt. Schimmel- und Pilzbefall können auftreten.

Darum stellen sich beim Saunabau zwei wichtige Fragen:

•    Wie muss ich meine Zu- und Abluft in der Sauna anbringen?
•    Benötige ich eventuell einen elektronischen Lüfter?

Generell sollte die Sauna frische Luft unter dem Ofen ansaugen und diese schräg gegenüber, also diagonal, in ca. 30 Zentimeter Höhe wieder an den Raum abgeben.
Wenn in einem Raum, in dem die Sauna sich befindet, Fenster sind, dann ist meist eine direkte Entlüftung, z.B. durch einen separaten Schornstein nicht erforderlich. Hier existiert genug Zirkulation, damit sich die Nässe nicht an den Wänden festsetzen kann.
Bei Saunen, die von mehreren Wänden „eingekesselt“ sind bzw. deren Räume keine Fenster besitzen, sieht dies aber etwas anders aus. Ebenso reicht meist bei Dampfbädern eine einfache Abluft nicht aus. Hier wird es komplizierter bzw. muss höherer Aufwand betrieben werden. Generell wird hier ein direkter Abzug aus dem Raum benötigt.

Aber gerade wenn Zwischenräume zwischen Hauswand und Saunawand auf drei oder mehr Seiten bestehen, muss eventuell mit einem weiteren Zusatzgerät entlüftet werden: mit einem elektrischen Lüfter. Dieser sorgt auf jeden Fall dafür, dass die Feuchtigkeit nicht in die Nischen eindringt.

Lüftungsgitter für die SaunaWas ist ein elektrischer Lüfter?
Dies ist ein elektrisch betriebenes Zwei-Wege-Ventil, bei dem die kalten und warmen bzw. die trockenen und feuchten Luftarten angesaugt und ins Freie abgelassen werden. Der Abluftschacht der Sauna wird durch eine Klappe reguliert, die den Längsschnitt verändert. So wird die Luft ständig „bewegt“, sie kann nicht „feststehen“ und der Schimmelbefall wird vermieden.

Abschließend noch einige Tipps, bei welchen Begebenheiten Sie einen elektrischen Lüfter in Erwägung ziehen sollten:


•    bei Dampfsaunen wie Bio- oder Softklimasaunen
•    bei Gefahr von Kältebrücken (paradoxerweise ist die richtige Bezeichnung „Wärmebrücke“)
•    bei Saunen, die von mindestens drei Seiten mit Hauswänden umgeben sind
•    bei sehr hohe Beanspruchung der Sauna
•    bei diffizilen Grundrissen
•    bei Elementsaunen, die mit Mineralwolle gedämmt sind

Wenn diese Punkte einzeln oder sogar mehrfach bei Ihrer Sauna auftreten sollten, erkundigen Sie sich am besten bei Fachhändlern vor Ort oder online bei Markenherstellern.

So bekommt das Sprichwort „Der Stein, der rollt, setzt keinen Schimmel an.“ eine ganz neue Bedeutung.
Reaktionen:

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 
Design by Free Parkettboden WordPress Themes | Bloggerized by Lasantha - Premium Blogger Themes | Links