Dienstag, 3. Januar 2012

Gartenhaus Dachformen Teil 1

Flachdach

Es glänzt der Himmel über dem Dach…
Es glänzt der Himmel über dem Dach
So blau, so stille.
Ein Baum wiegt draussen [sic] über dem Dach
Der Blätter Fülle… (Paul Verlaine, aus der Sammlung „Weisheit“, 1880)

Der Beginn dieses Gedichtes des französischen Lyrikers Paul Verlaine (1844- 1896) umschreibt die Idylle der Natur. Man fühlt sich fast in einem Gartenhaus sitzend, der Natur lauschend oder ein gutes Buch lesend; geschützt durch ein massives Dach.
Aber unter welcher Dachform?
Gerade bei den Gartenhäusern gibt es eine sehr große Vielzahl an Dachformen. Ob Flachdach, versetztes Halbtonnendach, Mansarddach, Walmdach, Krüppelwalmdach, Pultdach, versetztes Pultdach, Doppelpultdach, Zeltdach mit viereckigen, sechseckigen oder achteckigen Grund (Pyramidendach), Tonnendach, Halbtonnendach, Satteldach, Runddach, Spitzdach, Stufendach, Pagodendach, Dach mit Wiederkehr usw.
Sie sehen, die Auswahl ist riesig!
Damit Sie wenigstens etwas Übersicht im Dschungeldickicht der Dachformen erhalten, soll Ihnen in loser Reihen- und Abfolge einzelne beschrieben werden.

Dann fangen wir heute mal ganz profan an:

Das Flachdach

Wie der Name schont sagt, besitzt dieses Dach keine bzw. kaum Neigung. 10 Grad oder weniger ist die Schräge, damit die Bezeichnung „flach“ verwendet wird.

Die Vorteile dieser Dachform sind vielfältig. Flachdächer nehmen in der Höhe keinen Platz weg und sind sehr geeignet für symmetrisch und kantig gebaute Gartenhäuser. Die Dachhaut besitzt weniger Gewicht als bei anderen Formen. Und ein großes Plus ist die Nutzung des Daches. Sie können ein Flachdach z.B. als Dachterrasse ausbauen, mit Gartenmöbeln und Pflanzen ausstatten und dekorieren. Ebenso können Sie auch das Dach komplett begrünen und je nach Größe eine Spielfläche für Ihre Kinder anlegen. Der Optik und der Nutzung sind fast keine Grenzen gesetzt. Alleine die Möglichkeit, unter und auf dem Dach Lichtanlagen zu installieren, sind sehr groß.

Der größte Vorteil ist aber auch gleichzeitig der größte Nachteil. Dadurch, dass das Flachdach kaum bzw. keine Neigung besitzt, muss es sehr exakt und dicht gebaut sein. Wasser bleibt auf dem Dach „stehen“. Feuchtigkeit kann sehr schnell eindringen, wenn es nicht äußerst präzise, z.B. mit einer Bitumen- Schweißbahn bzw. mit Vlies, isoliert wird. Abläufe für das Wasser sollten ebenfalls angebracht sein.

Eine regelmäßige und richtige Pflege dieser Dachform ist unumgänglich. Eventuell muss Laub entfernt, Nässe abgetragen und Unkraut, das sich auf dem Dach angesiedelt hat, ausgerupft werden. Ein Flachdach muss sehr stabil gebaut sein, da es größeren Druck, z.B. durch Schnee, ausgesetzt ist.
Wenn man dies aber alles beherzigt, dann hat das Faltdach eine Vielfalt an Möglichkeiten mit großem Komfortangebot.
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