Freitag, 27. Januar 2012

Parkettversiegelung Teil 6

Parkettversieglung Öl-Wachs-SystemeÖl-Wachs-Systeme

Eine sehr schöne, gleichzeitig aber auch sehr pflegeintensive Versiegelungsform ist das Öl-Wachs-System.
Wichtig ist, zuerst das Öl aufzutragen und dann das Wachs.

Wenn dies andersherum passiert, kann das Öl nicht in die Poren eindringen, da das Wachs einen Versiegelungsfilm produziert.
Zuerst wird Öl wie Holzöl oder Leinöl auf das Parkett gerieben und vollflächig verteilt. Bitte gehen Sie genau so vor, wie Sie es schon im Blog über „Öl“ gelesen haben (sparsames Auftragen). Anschließend, nachdem das Öl eingezogen ist, wachsen Sie Ihren Holzfußboden mit Wachs (z.B. Bienenwachs) und Lösemitteln. Also erst Hartöl, dann Wachs.

Das Öl wirkt imprägnierend, schützt das Holz vor Wasser. Das Wachs bildet einen Film, so dass Schmutz und Wasser nicht in die Holzstruktur eindringen können. Ebenso besitzt es noch die positive rutschhemmende Funktion.

Als einzigen Nachteil kann der pflegeintensive Aufwand angesehen werden. Ein- bis zweimal im Jahr muss dieser Vorgang praktiziert werden, damit Sie eine lange Freude an Ihrem Boden haben.

Die Vorteile überwiegen aber auf ganzer Linie.  Die Oberfläche des Holzes bleibt weiterhin atmungsaktiv, was sich zum einen gut für das Raumklima auswirkt („gesunde“ Luftfeuchtigkeit). Zum anderen bleibt durch dieses Versiegelungssystem die natürliche Optik und Haptik der Holzoberfläche bestehen. Da es keine Verleimung der Kanten gibt, können sich keine Risse an den Fugen bilden. Und der großte Vorteil gegenüber Lackversiegelungen: Kleine Stellen können ausgebessert werden, ohne dass der ganze Fußboden abgeschliffen bzw. neu versiegelt werden muss.
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