Dienstag, 5. Juni 2012

Weber Grill Test

Der Urvater aller Kugelgrills auf dem Prüfstand

Den Grills von Weber haftet seit je her ein guter Ruf an. Innovationskraft, Qualität und schickes Design sind Attribute, die viele Grill Fans mit den Produkten von Weber verbinden. Nicht zuletzt, weil Mitarbeiter George Stephen im Jahr 1951 für das Unternehmen den Kugelgrill erfand. Dass der Weber Kugelgrill in Grillmeisterkreisen mittlerweile als „Mercedes unter den Kugelgrills“ bekannt ist, hat unser Interesse geweckt. Wir wollten unbedingt mal Probe fahren und haben uns für den Weber One-Touch Gold entschieden.

Holpriger Start

Beim Aufbau des Kugelgrills mussten wir an einigen Stellen auf pures Ausprobieren zurückgreifen. Die Anleitung lässt einen mitunter leider zu stark auf sich allein gestellt und könnte ausführlicher sein. Im Zweifelsfall lagen wir aber anscheinend immer richtig, denn unser Grill steht stabil. Als wir anpackten, um ihn an seinen Einsatzort zu schieben, waren wir ein wenig über die Räder verwundert. Die sollen zwar immun gegen Zerbrechen und Wetter sein, eierten aber leicht vor sich hin.

Ein Grill steht seinen Mann
Von den Rädern aufwärts ist der Weber One-Touch Gold aber sehr gut verarbeitet. Ordentliche Verschweißung, Korrosionsschutz und fest sitzende Schrauben haben in uns nicht den Anschein erweckt, dass wir von unseren Garantieansprüchen (10 Jahre auf Deckel, Kessel und Griffe – 2 Jahre auf alles andere) in naher Zukunft einmal Gebrauch machen müssen.

Das ist ja die Höhe!
Dass der Weber den One-Touch Gold in erster Linie für das indirekte Grillen konzipiert hat, merkt man allein an der Tatsache, dass die Höhe des Rosts nicht veränderbar ist. Wer auf diese immer populärer werdende Methode der Zubereitung aber keine Lust hat, wird den Komfort einer höhenverstellbaren Grillfläche aber vermissen. Wirklich Spaß hat uns das Entsorgen der alten Asche gemacht. Weber hat eine Technik integriert, die die Reste mit einem Handgriff in einen integrierten Trog fallen lässt. Dieser punktet mit Seitenwänden. So braucht man sich auf dem Weg zur Mülltonne nicht mit Aschewolken herum zu ärgern, die der Wind mal wieder aufgewirbelt hat.

Fazit
Bei diesem „Mercedes“ mögen zwar die Räder etwas locker sitzen, aber darauf kommt es im Gegensatz zum PKW bei einem Grill ja glücklicherweise nicht an. Was zählt, sind Materialqualität und letztendlich der Geschmack des Grillprodukts. Dafür gibt es von uns jeweils die volle Punktzahl. Egal ob die Wurst direkt gebraten oder Truthahn mit geschlossenem Deckel indirekt gegart - Weber schmeckt! George Stephen sei Dank!
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