Freitag, 3. August 2012

Wink mit dem Zaunpfahl: Der Vorgartenzaun

Gerade in ländlichen Gegenden sieht man ihn noch oft: den Vorgartenzaun. Warum dieser in städtischen Gebieten kaum oder immer seltener vorkommt, ist eigentlich nicht begreifbar. Sicher, manchmal sind die baulichen Gegebenheiten einfach nicht gegeben. Vielleicht finden ihn auch einige zu „altbacken“ und nicht „trendy“ genug. Andere fühlen sich und Ihr Anwesen durch einen Holzzaun nicht ausreichend geschützt.

Aber mal ehrlich: Finden Sie einen Metall- oder Stahlzaun wirklich schöner als einen Zaun aus Holz?

Auch mit einem Vorgartenzaun haben Sie die gleichen Möglichkeiten wie mit Zäunen aus anderen Baustoffen. Sie können Ihn so „hoch ziehen“ und mit Sichtblenden ausstatten, dass unliebsame Blicke oder gar Einbrecher von außen nicht zu Ihnen dringen können. Ebenfalls können Sie Ihn als Schallschutz nutzen, dass der Lärm von nervigen Nachbarn oder vom Straßenverkehr genug gedämmt wird. Sie können Vorgartenzäune aber auch anbringen, um Ihrem Haus eine zusätzliche einladende Wirkung auf Gäste oder Vorbeikommende zu geben. Dann ist die „hüfthohe“ Bauweise angesagt. Vorgartenzäune aus Holz besitzen einfach einen wärmeren und natürlicheren Ton als „kalte“ Zäune wie aus Edelstahl oder Gusseisen.

Welchen Holzzaun hätten’S denn gern’?
Vorgartenzäune in unter schiedlicher Höhe und Dicke, mit oder ohne Sichtschutzblende, Rankgitter bzw. Schallschutz, verschiedene Abstände der Zaunlatten und und und.

Aber nicht nur dies sollten Sie im Vorfeld beachten. Ganz besonders wichtig ist die Frage nach der Farbe des Holzes bzw. welche Holzart Sie bevorzugen.
Heutzutage werden viele Vorgartenzäune aus Kiefernholz hergestellt. Durch Imprägnierung sind diese gegen Insekten- und Schimmelbefall geschützt und zugleich mit die günstigste Zaunalternative. Wer gerne eine hellere Umzäunung haben möchte, ist mit diesem Holz gut aufgehoben. Dunklere Farben bieten Gartenzäune aus Thermohölzern wie Thermoesche. Diese sind schon vorbehandelt und müssen daher erst nach zwei bis drei Jahren einer richtigen Pflege unterzogen werden. Natürlich erhalten Sie auch Hölzer wie Bangkirai, Garapa oder Douglasie im Bereich Vorgartenzaun. Hier kommt oftmals ein rötlicher Ton zur Geltung. Die Auswahl ist groß, muss aber auch zum jeweiligen Portemonnaie passen. Thermohölzer und exotische Hölzer kosten deutlich mehr, sind aber auch langlebiger als einheimische Hölzer.

Im Trend ist zur Zeit WPC. Das Holz-Kunststoffgemisch überzeugt durch seine Langlebigkeit und muss später kaum pflegt bzw. gereinigt werden. Flecken können sich kaum auf dem Kunststoff absetzen und meist reicht es, einfach mit Wasser darüber zu wischen und fertig. Allerdings muss man in Sachen Holzoptik einige Abstriche ziehen. Auch wenn viele Hersteller und Verkäufer von WPC behaupten, es sähe aus wie natürliches Holz, das stimmt nicht. WPC-Zäune wirken etwas steriler als reine Holzzäune. Welche Wahl Sie treffen liegt einfach am persönlichen Geschmack.

Anker richtig setzen
Für einen Vorgartenzaun ist es wie bei einem Schiff. Ohne richtigen Anker gibt es keine Ruhe bzw. Stabilität. Die Anker sollten aus Edelstahl sein, da so die Rostgefahr unterbunden wird. Zwar werden auch oftmals Einschlaghülsen angeboten, aber es ist besser auf Anker zurück zu greifen, da diese in den Boden einbetoniert werden und dadurch viel widerstandsfähiger sind.
Achten Sie beim Kauf genau darauf, welche Ankergrößen Sie mit den entsprechenden Pfosten benötigen. Meistens werden diese in den Größen 7 mal 7, 9 mal 9 oder 12 mal 12 Zentimeter angeboten. Wie fast im richtigen Leben: je dicker, desto besser. Vom Hersteller werden die jeweiligen Pfostenstärken oftmals schon so angegeben, so dass Sie auf der sicheren Seite sind.

Verschiedene Holzarten für die Pfosten, glatte oder mit V-Nuten versehene Pfosten, gerade Köpfe, mit Rundkopf oder aus Metall. Auch hier gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten.

Der individuellen Gestaltung des Vorgartenzaunes steht nichts im Wege. Und der Eingangsbereich für Ihr Zuhause wird ein vielbeachteter Augenschmaus.

Der Vorgartenzaun: Bretter are better
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