Donnerstag, 4. Oktober 2012

Euro Krise – Edelholz als Wertanlage

Ist Edelholz eine sichere Wertanlage in der heutigen Euro Krise?

Die Staaten der Währungsunion kämpfen derzeit mit den Auswirkungen der Euro Krise. Müssen wir bald Angst haben, dass unser Geld nichts mehr wert ist? Worin können wir investieren, um uns sichere Rücklagen aufzubauen, falls der Ernstfall eintritt? Ist Holz da eine Option?

Bestimmte Edelhölzer wie Schlangenholz, Wüsteneisenholz, Rosenholz, Adlerholz sind zwar sehr teuer und wertvoll, aber da man bei Wertanlagen im Falle eines Währungs Crashs auch an mögliche Tauschgeschäfte denken sollte, finden wir Edelholz eher nicht als Anlage angebracht. Daher sollte man es sich gut überlegen, ob und wie viel man in Edelholz investieren möchte.

Vor allem Adlerholz wird nach unserem Wissenstand am teuersten gehandelt. Der Baum wird auch Agarbaum genant. Das Holz des Agarbaums wird in vielen Ländern zum Räuchern genutzt, aber es wird auch ein essentielles Öl aus dem Holz gewonnen. Das Holz des Agarbaums ist äußerst selten, daher ist der Preis auch ziemlich hoch. Aber noch teurer ist das Hartz diees Baumes: Hier kosten100g Adlerbaum Hartz  bis zu 5000 Euro. Das aus dem Adlerbaum gewonnene Öl kostet pro 100ml ca.150.000 Euro. Zum Vergleich: 100g Gold kosten mittlerweile über 4000 Euro.

Somit wäre eine Investition in Adlerholz sicherlich kein Fehler, doch bleibt die Frage offen, ob jemand dagegen Lebensmittel und Co. eintauschen würde falls das Wort-Case-Szenario eintritt und der Euro kaputt geht. Ob die meisten Handelspartner dann nicht doch Gold bevorzugen würden?

Bis der Euro eventuell fällt, dauert es sicherlich noch ein bisschen. So bleibt noch Zeit, um eine wirklich sichere solide Geldanlage zu finden.

Reaktionen:

1 Kommentare:

Simon hat gesagt…

Hallo,

ein nicht alltägliches, aber sehr interessantes Thema habt ihr hier.

Es ist in der Tat keine abwegige Theorie, dass wir uns vielleicht schneller auf Tauschgeschäfte einstellen müssen, als uns lieb ist. Wie soll der Handel sonst funktionieren, wenn unsere Währung in einem großen Knall den Bach runter geht? Dass man wieder hektisch Nullen auf die Scheine stempelt wie bei der letzten Währungsinflation in den Zwanzigern steht wohl diesmal nicht zur Debatte.

Daher ist es wohl weiser, in Richtung Lebensmittel oder einfach tauschbaren Waren zu investieren. Man kann ja wirklich in Käse und Kaffee beispielsweise investieren. Kein Witz!

Gruß,
Simon

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