Donnerstag, 4. Oktober 2012

Holz im Garten winterfest machen

Der Herbst ist da – höchste Zeit, Ihr Gartenholz darauf vorzubereiten!

Ein Blick nach draußen genügt, um unweigerlich festzustellen: der Herbst ist da. Wind, Regen und der scheinbar durchgängig graue Himmel erinnern uns schmerzlich daran, dass es mit dem Sommer leider wieder vorbei ist. Daran können wir zwar nichts ändern, uns zumindest aber mit dem Gedanken trösten, dass der nächste Sommer ja bestimmt kommt. Dann kann man wieder raus in den Garten und die Sonne genießen. Damit die Freude im nächsten Jahr nicht urplötzlich in Frust umschlägt, ist es wichtig, den Garten jetzt auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten. Das gilt nicht nur für Pflanzen, sondern selbstverständlich auch für Holzbausätze. Schließlich sollen Sie ja auch im kommenden Jahr noch top in Schuss sein.

So überwintert das Gartenhaus
Die beste Voraussetzung für ein winterfestes Gartenhaus ist, ein Markenprodukt zu besitzen. Qualitätshäuser von Marken Herstellern bestehen aus nordischem Holz, das durch sein langsames Wachstum schon eine natürliche Robustheit mitbringt. Zusätzlich empfehlen wir dringend, die Blockbohlen des Hauses mit einer Wetterschutzlasur zu bearbeiten, falls dies noch nicht geschehen ist. Gerade im Herbst wird das Gartenhaus so manchem Angriff durch die Witterung ausgesetzt sein.

Jetzt ist außerdem die Zeit gekommen, das Gartenhaus von allen Seiten und aus allen Blickwinkeln gründlich unter die Lupe zu nehmen. Es sollte hundertprozentig dicht sein, damit keine Feuchtigkeit eindringen kann. Denn wenn man dies bemerkt, ist der Schaden meistens schon längst passiert. Sollte also irgendwo die Gefahr eines Lecks bestehen, bessern Sie die Stelle unbedingt gleich aus.

Wenn möglich, öffnen sie im Laufe der Zeit hin und wieder für ein paar Minuten die Gartenhaus Tür. Regelmäßiges Durchlüften beugt Schimmelbildung vor. Haben Sie keine Pflanzen im Gartenhaus untergebracht, ist es nicht notwendig, das Gartenhaus im Winter zu beheizen. Größere Schneemassen auf dem Dach und an den Wänden sollten immer schnellstmöglich entfernt werden.

Eiszeit für den Holz Pool

Etwas mehr Aufwand haben Sie als Besitzer eines Swimming Pool aus Holz. Hier sollten Sie aktiv werden, sobald die Badesaison endet und die Wassertemperatur unter 15° C fällt. Wichtig: Lassen Sie nur so viel ab, dass der Wasserspiegel etwa 10 cm unter Skimmer, Einlaufdüse und Gegenstromanlage (falls vorhanden) sinkt. So wird verhindert, dass Flüssigkeit in diese Teile eindringt und gefriert. Für manche Fabrikate gibt es auch Gummielemente zum Abdichten.

Das Becken bleibt über den Winter gefüllt. Gewechselt wird das Wasser erst, wenn der Frühling wieder da ist. Es wirkt dem Druck entgegen, das Grundwasser und Erdreich ausüben und hält das Material in Form. Der ideale pH-Wert für den still gelegten Pool liegt zwischen 7 und 7,4. Regulieren Sie dementsprechend die Wasserqualität und führen Sie eine Stoßchlorung durch. Treppe, Pumpe, Leitungen und Filter gehören abmontiert, gründlich gereinigt und vor der Kälte geschützt verstaut. Anschließend säubern Sie den Pool wie gewohnt mit dem Bodensauger und überdecken ihn mit einer Plane – im Idealfall lichtundurchlässig, was dafür sorgt dass sich keine Algen bilden. Empfehlung von uns: Der Fachhandel bietet spezielle Eisdruckpolster aus Kunststoff, die mit Styropor oder Sand gefüllt sind. Sie hebeln den Druck aus, der entsteht, falls die Wasseroberfläche überfriert und den Beckenrand nach außen presst. Somit kann sich nichts verziehen.

Nehmen Sie sich etwas Zeit und führen Sie die Arbeitsschritte gründlich durch. Glauben Sie uns, es lohnt sich! Mit unseren Vorsorgemaßnahmen schützen Sie Ihre Holz Produkte vor Frost, Wind und Wetter und können Sie mit den ersten Sonnenstrahlen der Frühlingssonne wie gewohnt in Betrieb nehmen. Diese Vorfreude hilft uns bestimmt, gut durch Herbst und Winter zu kommen!
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