Dienstag, 2. Oktober 2012

Oktoberfest Holz

Warum das Maß nicht nur auf der Wies’n stimmen muss

„O’zapft is!“ – vor knapp einer Woche hat Münchens Oberbürgermeister Christian Ude mit dem traditionellen Bieranstich das 179. Oktoberfest offiziell eröffnet. Noch bis zum 7. Oktober tummeln sich Besucher aus allen Ländern auf dem größten Volksfest der Welt. Für viele dreht es sich bei der Wies’n vor allem um Bier und die Festzelte. Wir vom Holzstich wollen zwar nicht behaupten, dass wir dem Bier abgeneigt sind, möchten das Oktoberfest aber trotzdem aus einem anderen Blickwinkel beleuchten. Wer uns kennt, weiß dass dabei Holz im Spiel sein muss.

Holz, wohin man blickt
Zwischen dem Münchner Oktoberfest und unserem Lieblingsthema Holz gibt es tatsächlich mehr Parallelen, als man glauben mag. Wir möchten gar nicht lange um den heißen Brei herum reden und geben zu: Das liegt auch an den Damen. Denn dass die weiblichen Oktoberfestbesucher in ihren Dirndln Jahr für Jahr ordentlich „Holz vor der Hütt’n“ zur Schau stellen, ist so gut wie nicht zu übersehen. Und das ist ja auch gut so.

Das richtige Maß
Alles hängt indes am richtigen Maß. Das ist der Knackpunkt, hier trennt sich die Spreu vom Weizen. Am Maß kann nämlich sowohl das Oktoberfest Vergnügen als auch das Bauvorhaben scheitern. Handwerker können ein Lied davon singen, wie ärgerlich es ist, wenn nicht richtig Maß genommen wurde und die Parkett Diele deswegen einen Fingerbreit zu kurz geraten ist. Für mächtig Ärger sorgt derzeit aber auch das Maß Bier auf dem Oktoberfest. Über seine Abmessungen gibt es höchst unterschiedliche Meinungen: „Der Verein gegen betrügerisches Einschenken (VGBE)“ testete 100 der 1-Liter-Krüge und bemängelt, darin würden sich im Schnitt nur 0,86 Liter Bier befinden. Die Festwirte argumentieren, dies sei eine unbeabsichtigte Folge des höchst hektischen Betriebsablaufs hinter den Zapfhähnen. Bei Holz und Bier gilt es also, das richtige Maß zu nehmen, um in den vollen Genuss zu kommen.

Ein Prosit auf die Gemütlichkeit – Holz sei Dank
Dass die Besucherscharen auch in diesem Jahr wieder schunkeln und auf den Tischen tanzen haben sie dem Holz zu verdanken. Bei nahezu allen der rund 105.000 angebotenen Sitzplätze handelt es sich um typisch rustikale Holzbänke und Bierzeltgarnituren. Welcher Werkstoff sonst könnte so viel Beanspruchung auch so einfach wegstecken? Auf Holz lässt es sich eben gut Feiern!

In diesem Sinne: „Gut Holz!“ für die Wies’n Gaudi!

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