Donnerstag, 22. November 2012

Mit Holz dämmen

Die Holzdämmung spart Ressourcen und schafft das ganze Jahr über ein angenehmes Raumklima

Der Gebäudesanierung gehört die Zukunft. Dämmen und Isolieren des Eigenheims liegt voll im Trend. Einerseits schützt es die Umwelt, andererseits schont es den eigenen Geldbeutel. Denn wer verschwendet schon gern freiwillig wertvolle Heizenergie? Vielleicht haben Sie sich ja gerade entschlossen, Ihr Haus zu dämmen und überlegen, wie Sie das am besten machen. Wenn wir Ihnen einen Tipp geben dürfen: Entscheiden Sie sich für Holz! Holz gehört auch bei der Gebäudedämmung zu den besten Stoffen, die es gibt. Glauben Sie nicht? Dann lesen Sie sich noch mal in unserem Artikel zum K-Wert von Holz schlau.

Vom Schnitzel zur Platte
Damit wir uns nicht falsch verstehen: Selbstverständlich besteht eine Holzdämmung nicht einfach aus Brettern. Das Holz muss erst in eine bestimmte Form gebracht werden, in der seine sehr guten isolierenden Eigenschaften ideal genutzt werden können. Dafür werden aus Sägewerkresten Hackschnitze in Wasserdampf aufgeweicht und anschließend im so genannten Defibrationsverfahren zermahlen. Erhitzt man das Material anschließend wieder, vernetzt es sich und bleibt ganz ohne Zusatz von Klebemitteln haften. Fertig ist die Holzfaserplatte, die jetzt in die gewünschte Form gebracht werden kann.

Einsatz an Boden, Wand und Decke

Holzfaserdämmplatten sind universell einsetzbar. Sie verkleiden damit den Boden zwischen den Stockwerken genau so gut wie die Wände, die Decke oder gar den Dachstuhl, wenn etwa das Dachgeschoss zur Wohnung ausgebaut werden soll. Das Tolle: Im kalten Winter bleibt Ihnen die Heizwärme erhalten, im Sommer heizt sich der Wohnraum unter Sonneneinstrahlung nicht so schnell auf. Auch Feuchtigkeit und Schall haben ihre liebe Mühe, durch Holzfaserplatten zu dringen.

Mit Holzfaserplatten für die Nachhaltigkeit
In Deutschland hergestellte Holzfaserdämmplatten bestehen in der Regel aus nachhaltig angebautem deutschem Nadelholz. Dieses Holz bietet sich aufgrund seiner Faserqualität und der hohen Festigkeit geradezu an. So ist außerdem sichergestellt, dass die Dämmung nicht auf Kosten des Baumvorkommens geht: In Deutschland werden weitaus mehr Bäume gepflanzt als abgeholzt. Für die Umweltfreundlichkeit einer Holzdämmung spricht zudem, dass sie problemlos entsorgt werden kann. Styropor, als Beispiel für einen künstlichen Dämmstoff, ist nur unter großem Aufwand entsorgbar.

Setze ich mich mit einem rundum holzgedämmten Haus nicht einem großen Brandrisiko aus? Wir können Sie beruhigen. Deutsche Holzfaserplatten sind nicht brandgefährdeter als andere Dämmstoffe. Sie erfüllen strenge Brandschutzrichtlinien, die besagen, dass ein Feuerwiderstandsvermögen von mindestens 90 Minuten gegeben sein muss.

Holzfaserplatten: natürliche Dämmung, natürlich gut – und danke ihrer Natürlichkeit auch bestens für Allergiker geeignet.
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