Donnerstag, 29. November 2012

Saunahaus

Saunieren im Herzen der Natur

„Wenn du geschwitzt hast, zieh’ dir sofort etwas Trockenes an und geh’ nicht raus in die Kälte!“. Vielleicht ist Ihnen dieser elterliche Ratschlag ja auch noch bestens in Erinnerung. Er lehrte uns, nicht verschwitzt raus zu gehen, da wir uns sonst mit größter Sicherheit eine Erkältung einhandeln. Bei allem Respekt vor den Eltern unserer Leser: Das ist so nicht richtig! Wir empfehlen Ihnen sogar, ruhig regelmäßig verschwitzt und mit nassen Haaren nach draußen zu gehen – und das möglichst auch noch nackt!

Raus aus der Sauna, ab an die frische Luft!

Aber halt, nicht so schnell! Wir müssen dazu noch etwas erklären: Unsere Aufforderung gilt nur für den Fall, dass Sie gerade aus der Sauna kommen. Dann steht Ihnen ein unvergleichliches Erlebnis bevor. Frisch aus der Schwitzkabine kommend bringt Ihr Kreislauf volle Leistung, die Temperatur im Körper ist gestiegen und die Hautporen haben sich geöffnet. Nutzen Sie diese Situation aus und begeben Sie sich so schnell wie möglich an die frische Luft – am besten völlig hüllenlos. Der Kontrast zwischen warmem Körper und kalter Luft sowie der Hauch, der in die Poren zieht, fühlt sich nicht nur toll an sondern ist auch gut für das Immunsystem.

Sauna im Gartenhaus = Saunahaus

Um frisch sauniert möglichst schnell ins Freie zu kommen, ist ein Saunahaus die Ideallösung. Dabei handelt es sich im Grunde genommen um ein Gartenhaus mit eingebauter Saunakabine. Damit sind Sie in Sekundenschnelle aus der Kabine im Garten und können den oben beschriebenen Effekt in vollen Zügen genießen. Saunahäuser mit allem, was Sie benötigen, werden von vielen Holzhändlern angeboten. Damit die Wärme gut gedämmt wird und Sie Energiekosten sparen, werden Saunahäuser in der Regel nur mit Wandstärken von mehr als 28 Millimetern vertrieben. 230 Volt Öfen werden Sie vergeblich suchen. Diese sind nicht stark genug, die Kabine bei niedrigen Außentemperaturen ausreichend zu beheizen.

Nachrüsten ist möglich

Theoretisch ist es auch möglich, Gartenhaus und Sauna selbst zu kombinieren. Zu diesem Schritt raten wir aber nur Profis. Falls Sie sich trotzdem daran versuchen möchten, hier ein Richtwert: Kalkulieren Sie auf jeden Fall drei Quadratmeter Fläche zwischen Saunatür und Gartenhaus Eingang ein. Diesen Raum benötigen Sie für Aufenthalt und eventuelles Umziehen. Außerdem benötigt man ja auch einen gewissen Anstands Abstand, wenn man sich mit mehreren, wahrscheinlich nackten Personen im Saunahaus aufhält. Zwischen der Sauna und der Wand des Gartenhauses sollte auch genügend Raum sein, damit die Luft zirkulieren kann. Wir empfehlen zusätzlich eine Isolierung von innen, damit die Blockbohlen nicht verschimmeln. Die Sauna wird nämlich für eine hohe Luftfeuchtigkeit im Raum sorgen.

Ach so: Wissen Sie, warum viele Kunden zu einem Saunahaus auch Sichtschutzzäune kaufen? Die Neugierde seiner Nachbarn sollte man nie unterschätzen! Auch wenn das Auskühlen noch so schön ist, übertreiben Sie es bitte nicht. Sobald Sie anfangen zu frösteln, sollten Sie zurück ins Haus gehen. Sonst tritt noch ein, wovor Ihre Eltern Sie immer gewarnt haben.

Das Saunahaus mit anschließendem Abkühlen im Freien ist das ultimative Sauna Erlebnis. Wenn dann noch Schnee liegt, fühlt man sich fast wie in Finnland!
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