Mittwoch, 19. Dezember 2012

Holzfußböden für vermietete Immobilien

Einige von Ihnen haben bestimmt schon die Sendung „mieten, kaufen, wohnen“ auf Vox gesehen. Auch wenn man ab und zu die Hände über den Kopf wegen der Dialoge zusammenschlägt, bekommt man einen guten Überblick, wie unterschiedlich vermietete Immobilien mit Bodenbelägen ausgestaltet sind.

Gerade als Eigentümer von Häusern, Wohnungen oder gewerblichen Gebäuden, die vermietet werden, ist die Auswahl an Bodenbelägen eine wichtige Entscheidung. In diesem Artikel wollen wir uns hauptsächlich den jeweiligen Räumlichkeiten zu Wohn- oder Repräsentationszwecken widmen.

Wie viel soll die Anschaffung kosten? Ist oder soll eine Fußbodenheizung eingebaut werden? Wie hoch sind die Belastungen, die der Boden aushalten muss? Wie lange soll der Boden halten, bevor dieser renoviert beziehungsweise ausgetauscht wird? Sind die Räumlichkeiten gewerblicher oder privater Natur? Dienen die Bodenbeläge repräsentativen Zwecken? Soll durch höherwertiges Interieur höhere Mieten erzielt werden? All dies sind wichtige Fragen, mit denen Sie sich im Vorfeld beschäftigen.

Vermietete oder zu verkaufende private Wohnungen und Häuser
Bei Wohnkomplexen wie Mehrfamilienhäuser, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß, dass häufig die Mieter wechseln. Hier ist es in den meisten Fällen sinnvoll, auf einen strapazierfähigen und gleichzeitig günstigen Bodenbelag zu setzen. Laminat ist in diesem Fall eine sehr gute Option. Dieser Bodenbelag ist strapazierfähig. Laminat hält durchaus mehrere Mieterwechsel aus und kann später einfach entsorgt und wieder kostengünstig ersetzt werden. Alternative Beläge sind auch Kork, Vinyl (auch als PVC bekannt) und Linoleum, wobei Kork und Linoleum generell etwas höherwertig anzusehen sind.

Wenn luxuriösere, noblere Ausstattungen erwünscht sind, die auch eine höhere Mieteinnahme generieren, dann sollte auf Parkett mit dicker Nutzschicht zurückgegriffen werden. In diesen Räumlichkeiten kann man davon ausgehen, dass die Mieter beziehungsweise Käufer längerfristig, wenn nicht gar für immer in diesen vier Wänden bleiben. Hohe Qualität und Langlebigkeit stehen hier an erster Stelle. Wichtig dabei ist, dass das Parkett mehrmals abschleifbar ist. So kann der Boden 50 Jahre und mehr aushalten. Gerade lichtdurchflutete Wohnungen wie Maisonette erhalten das besondere Flair durch hochwertiges Parkett. Und falls es noch etwas mehr sein darf, dann sollte das Parkett massiv sein und so einzigartige geometrische Muster wie beim Tafelparkett besitzen.

Verpachtete oder zu verkaufende gewerbliche Objekte

Gerade Hotels oder Büroräume sind tagtäglich hohen Belastungen ausgesetzt. Teilweise sollen diese Räume auch eine repräsentative und werbewirksame Wirkung auf die Gäste und Kunden ausüben. Für „Standardhotels“ sind normalerweise Bodenbeläge aus Linoleum, die zugleich dekorativ, sehr strapazierfähig und pflegeleicht sind, sehr gut geeignet. Leider hat sich dies bei einigen Hotelbetreibern noch nicht herumgesprochen. Wer kennt nicht die Teppichböden, die mit den „trendigen“ Mustern aus den 70er oder 80er Jahren des letzten Jahrhunderts versehen sind?! Natürlich steht bei solchen Objekten das Kosten-Nutzen-Prinzip an vorderster Stelle. Aber billig ist nicht gleich günstig!

Wer Repräsentationsräume wie Eingangshallen,
Rezeptionen usw. hochwertig gestalten möchte, kann auf die klassische Variante wie Massivparkett oder auf die modernere Auslegung wie Linoleum in eigens konzipierten Gestaltungsmustern zurückgreifen. Darauf lassen sich auch Firmenlogos sehr gut konzipieren.
Generell sollten in Büroräume, wenn Laminat oder Parkett als Untergrund dienen, Filzunterlagen unter schwere Möbelstücke und ganz besonders unter die Bürostühle ausgelegt werden. So werden Kratzer und zu heftige Druckstellen vermieden.

Fazit
Für „günstigere und weniger langlebige“ Räumlichkeiten empfehlen wir von Holzstich vom Preis aufsteigend Vinyl, Laminat, Kork oder Linoleum. Für hochwertigere Bereiche Parkett oder Linoleum. Im Trend ist auch der neue Bodenbelag mit der Powder/ Pulver-Beschichtung. Mehr dazu finden Sie hier.

Vielleicht können sie Macher von „mieten, kaufen, wohnen“ in Zukunft neben verbesserten und realistischeren Dialogen und Sprüchen auch vermehrt auf die Vielzahl der Bodenbeläge und deren Vorzüge eingehen. Niveau sollte man nicht mit Füßen treten.
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