Freitag, 15. März 2013

Gartenpool Kosten

Holzstich rechnet vor: Welche Folgekosten verursacht ein Schwimmbad in Ihrem Garten?

Ein Pool im eigenen Garten ist eine tolle Sache: Schwimmen, Plantschen oder einfach Entspannen wann immer man möchte. Und das fernab des Trubels eines öffentlichen Schwimmbads.

Unsere Leser, die mit dem Gedanken spielen, sich einen Gartenpool anzuschaffen, finden in diesem Artikel Anhaltspunkte über den finanziellen Aufwand: Was kostet ein Gartenpool? Mit welchen Folgekosten muss ich rechnen? Bitte nicht falsch verstehen: Wir verfolgen nicht das Ziel, Sie von Ihrem Vorhaben abzubringen. Wir möchten lediglich einen groben Überblick über die Kosten geben, die auf Sie zukommen. Dann können Sie besser kalkulieren und erleben am Ende keine böse Überraschung.

Holz ist auch beim Gartenpool ideal

Eins vorweg: Auch beim Gartenpool raten wir davon ab, überhastet zu einer Billiglösung zu greifen. Auch hier sollten Sie Wert auf Qualität legen, damit Sie viele Jahre Freude an Ihrem Pool haben. Ein sehr gutes Verhältnis zwischen Preis und Leistung bieten Schwimmbäder aus Holz. Ein Holzpool ist günstig, als Bausatz einfach zu montieren und passt durch sein natürliches Äußeres harmonisch in den Garten. Kleinere Pools für 1 – 2 Personen und einem Fassungsvermögen von 7,5 Litern erhalten Sie schon zu einem Preis von etwa 1.400 Euro. Zum Vergleich: Ein größeres Modell, in das 18 Liter passen, können Sie ab 2.900 Euro haben.

Wasser marsch!
Abhängig von der Größe Ihres Holzbeckens belaufen sich die Kosten für die Befüllung. Die genauen Preise sind von Region zu Region unterschiedlich. Im Schnitt kostet ein Liter Leitungswasser 0,2 Cent. Je nachdem, wie oft Ihr Gartenpool genutzt wird, könnte während der Badesaison ein Teilwasserwechsel in Frage kommen, der dann mit in die Kalkulation einfließen muss. Damit die Wasserqualität erhalten bleibt, ist unbedingt eine Filteranlage nötig. Die veranschlagt je nach Leistung zwischen 450 und 800 Euro und sollte pro Tag etwa 10 Stunden laufen, was Stromkosten verursacht. Aus Hygienegründen gehören außerdem verschiedene Pflegemittel ins Wasser. Entsprechende Pflegesets kosten zwischen 60 und 100 Euro und halten etwa für eine Badesaison.

Pflegen, abdecken, warten,

An dieser Stelle besteht unsere Rechnung nur aus Positionen, die für die Unterhaltung eines Gartenpools zwingend nötig sind. Vielleicht darf es für Sie ja noch etwas mehr sein? Gut bewährt haben sich Abdeckplanen, die über die Sonneneinstrahlung das Wasser erwärmen und im Winter den Pool vor Schmutz und Witterung schützen. Hier geht es preislich ab etwa 60 Euro los. Sie mögen es sportlich und möchten viel schwimmen? Eine Gegenstromanlage ermöglicht Ihnen dies auch in kleinen Becken. Dieses Extra hat aber auch seinen Preis: Mit mindestens 1.000 Euro sollen Sie rechnen. Manche Poolbesitzer schließen zudem Wartungsverträge mit qualifizierten Betrieben ab, die dann regelmäßig vorbei kommen und die Technik überprüfen. Die Beträge sind Verhandlungssache.

Sie sehen:
Für einen Pool zahlen Sie mehr als nur den Anschaffungspreis und das Wasser. Er bringt auch eine Reihe von Folgekosten mit sich, die gerne unterschätzt oder schlichtweg nicht bedacht werden. Aber lassen Sie es sich von uns Experten sagen: Ein Gartenpool ist sein Geld auf jeden Fall wert. Der nächste Sommer kommt bestimmt!
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