Donnerstag, 7. November 2013

Holzschädlinge – kleine Organismen, große Wirkung

Überall dort draußen lauern Gefahren für Hölzer jeglicher Art. Egal, ob für Stämme lebender Bäume, Tragebalken und Stützpfeiler oder gar Möbel und Böden in unseren Wohnungen. Die Rede ist von Holzschädlingen. Diese Organismen haben ihre Bezeichnung aufgrund ihrer Fähigkeit, Holz zu schädigen oder gar zu zerstören. Dies tun sie selbstverständlich nicht aus Böswilligkeit dem Menschen gegenüber, sondern dient ihrer Nahrungsaufnahme oder dem Bau einer Brutstätte. Auch für unsere Umwelt sind sie unerlässlich, da sie durch ihre Verwertungsaufgabe in den Wäldern - also den Abbau organischer Substanz – zur Aufrechterhaltung des Stoffkreislaufes beitragen.


Warum nennen wir sie also Schädlinge?
In unseren Augen sind die kleinen Insekten oder Pilze Schädlinge, da sie für uns kostbares oder in Bauten notwendiges Holz anfressen, schädigen oder sogar ganz zerstören. Das Holz ist dann in seiner Funktion eingeschränkt oder verliert sehr viel an Wert. Es entsteht ein Schaden für uns.


Einige gefräßige Vertreter
Wie schon gesagt, unterscheidet man zwischen tierischen (Insekten) und den pilzlichen Holzschädlingen. Die Kategorie der Insekten kann man weiter in Frischholz- und in Trockenholzinsekten unterteilen. Während die Frischholzinsekten sich weitestgehend in lebenden Bäumen und frisc

Die Vertreter der Bockkäferarten nisten meist in Frischholz. Ihre Larven entwickeln oder verpuppen sich dort und richten damit Fraßschäden an. Der ausgewachsene Bockkäfer richtet in der Regel keinen Schaden an. Der in unseren Breiten am häufigsten anzutreffende Bockkäfer ist der Hausbock. Er legt seine Eier bevorzugt in totem Nadelholz oder auch in Holzbalken aus Dachstühlen ab und wird somit zur Gefahr für hölzerne Tragbauten.


Hausbockbefall!?
h gefälltem Holz entwickeln und leben, bevorzugt die andere Gruppe Tot- und Bauholz, also eben Balken und Möbel. Wir betrachten nun ein spezielles Exemplar der Trockenholzschädlinge, die in der Forstwirtschaft „technische Schädlinge“ genannt werden, etwas näher. Um einen unangenehmen Holzschädling zu bekämpfen, muss man zunächst feststellen, ob ein Befall vorliegt. Dies gestaltet sich aber durchaus schwierig, da die Bereiche, bei welchen die Befallswahrscheinlichkeit recht hoch ist, auf Dachstühlen oft schwer zu erreichen sind. Ebenfalls ist der Nachweis durch Holzmehlauswurf recht unwahrscheinlich. Die aktiven Larven machen sich jedoch durch Fraßgeräusche im Holz bemerkbar und eventuelle frische Ausflugslöcher in den Balken geben auch einen Hinweis auf den Hausbock-Käfer. Ist der Verdacht auf einen Schädlingsbefall bestätigt worden, so kann man mit chemischer Imprägnierung oder direkter Injektion von Chemikalien in das Holz dem Befall entgegenwirken. Für kleinere Holzelemente ist auch eine Erhitzung (zum Beispiel in einer Sauna) oder Bestrahlung in einer haushaltsüblichen Mikrowelle effektiv. Dabei werden alle wasserhaltigen Lebewesen abgetötet und somit auch der Bockkäfer.
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