Mittwoch, 18. Dezember 2013

Industrieparkett – geschickte Resteverwertung

Das Industrieparkett bekam seinen Namen aufgrund seiner häufigen Verwendung in Schulen, Hobbyräumen und vor allem gewerblichen Einrichtungen. Der eigentliche Name lautet Hochkantlamellenparkett und lässt sich auf die Produktionsart zurück führen. Geprägt wird dieses Parkett durch seine großen Farb- und Strukturunterschiede und der hohen Strapazierfähigkeit.

Das Hochkantlamellenparkett (kurz: HKL) ist eine Art des Mosaikparketts und wird aus Überresten aus der Mosaikparkettherstellung gefertigt. Dazu werden die 8mm breiten und 12-16cm langen Lamellen hochkant aufgestellt und mit Hilfe von Papierstreifen, Kunststoffnetzen oder Klebebändern in Verlegeeinheiten zusammengehalten. Sortiert werden die Lamellen aber nicht mehr. Ein starker Holzleim sorgt dafür, dass der Verbund aus den Holzblättchen eine feste Bindung eingeht.
Trotz der Verwendung von Abfallprodukten aus einer anderen Produktionssparte und der unkomplizierten Herstellung ist Industrieparkett oft teurer als normales Mosaikparkett.

Hochkantlamellenparkett bringt eine Nutzschicht
zwischen 10 und 25mm mit sich und hat daher den Vorteil, dass es recht oft abgeschliffen werden kann, ohne an Stabilität zu verlieren oder unbrauchbar zu werden. Genau aus diesem Grund eignet es sich für stark

Vor dem Verlegen des HKL-Parketts sollte die Feuchtigkeit des Untergrunds sorgfältig kontrolliert werden, um dem Entstehen von späteren Feuchtigkeitsschäden vorzubeugen. Diese Bodenart kann generell nicht auf altem Teppich oder PVC verlegt werden, da man Industrieparkett vollflächig verkleben muss. Zur Vorbereitung des Untergrunds gehören das Ausgleichen von Unebenheiten mit Spachtelmasse sowie das Auftragen eines Haftgrunds, welcher die Verbindung zwischen Kleber und Boden sicherstellt. Während des Verlegens sollte mit Hilfe einer Wasserwaage immer darauf geachtet werden, dass alle Elemente eben und gleichmäßig verlegt werden. Bei der Verlegearbeit entstehen kleinere Fugen, welche im letzten Arbeitsschritt am besten mit einem elastischen Fugenfüller beseitigt werden. Nachdem der Kleber und der Fugenfüller mindestens 24 Stunden trocknen konnten, ist es an der Zeit den Boden glatt zu schleifen und zu versiegeln.

Genutzte Böden in öffentlichen und gewerblichen Einrichtungen, aber auch in privaten Haushalten ist diese Bodenart immer häufiger anzutreffen. Dass der Boden für Fußbodenheizungen geeignet ist, begünstigt diesen Umstand umso mehr.
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