Montag, 20. Januar 2014

Die Untergrundprüfung für Estrichböden bevor Parkett verlegt wird

Der Estrichboden ist fertig und bereit Parkett zu tragen! Aber ist der Estrichboden wirklich bereit dafür?

Ohne Sie jetzt beunruhigen zu wollen,
aber beim Estrichboden ist in der Vergangenheit schon einiges schief gelaufen! Ein Parkettboden ist eben auch nicht die günstigste Variante, einen Estrichboden zu schmücken. Daher gibt es einige Prüfverfahren, um feststellen zu können, ob der Estrichboden wirklich bereit ist einen Parkettboden zu tragen.

Das Wichtigste überhaupt
bei einem Estrichboden sollte sein, dass dieser eben und glatt ist, bevor Parkett verlegt wird. Sollte der Boden das nicht erfüllen, sollte eine Ausgleichsschüttung vorgenommen werden. Sind die Unebenheiten aber maschinell zu beseitigen, dann sollte dies auf jeden Fall vor der Parkettverlegung getan werden!

Wenn der Estrichboden maschinell bearbeitet wird, dann spricht man in der Regel vom Abreiben des Estrichbodens. In diesem Verfahren nimmt ein Arbeiter eine Maschine, die über ein ausgeklügeltes System verfügt, um den Estrich gleichmäßig abzureiben. Bei einer Gussasphaltoberfläche sollte dieser zuerst mit Sand vorbehandelt werden. 

Estrich gereinigt
Sollte nach der Reinigung die Estrichoberfläche immer noch sandig sein, dann ist es meisten so, dass die Oberfläche zu stark aufgeraut ist. Möglicherweise können auch Laufwege bestehen. Laufwege im Estrich funktionieren wie Kanäle und können Nässe auf bestimmte Flächen kanalisieren. Es kann aber auch natürlich sein, dass es Bindemittelrückstände gibt. Bei Bindemittelrückständen spricht der Fachmann auch von der sogenannten Schlämpe. Ein Hinweis auf Schlämpe ist, wenn der Boden einen puderigen Überzug besitzt. Eine weitere Möglichkeit ist, dass Zementreste oder Verflüssiger eine raue Oberfläche hervorbringen.
Prüfmethoden um den Estrichboden genau zu überprüfen, gibt es verschiedene Methoden, um den Zustand zu ermitteln. 

Ritzprobe
Die Ritzprobe ist wohl die bekannteste und meist angewendete Prüfmethode. Bei der Ritzprobe wird mit einem speziellen Gerät in Abständen von fünf bis zehn Millimetern ein Gitternetz in den Estrich geritzt. Die Ritze sollten scharfkantig sein und nach dem Fegen bestehen bleiben.

Schlagprüfung
Die Schlagprüfung ist sehr simpel. Hier wird mittels Hammer (ca. 500Gramm) auf die Oberfläche des Estrichs geschlagen. Platzt nichts von der Oberfläche ab, so besteht genügend Festigkeit.  


Drahtbürstenprüfung
Bei dieser Prüfungsart wird mittels Drahtbürste über den Estrich gebürstet. Nun kann man anhand des Abriebes die Festigkeit des Bodens festlegen. Sollte die Oberfläche zu stark saugfähig sein, lösen sich viele einzelne Teile ab.

Saugverhalten

Diese Prüfung ist von enormer Wichtigkeit, da es sich mittels Wasser und Pipette feststellen lässt, welcher Kleber geeignet ist, um für eine optimale Verklebung von Parkett zu sorgen. Dabei wird aber nur grob unterschieden in:

Saugfähiger Untergrund: Das bedeutet, dass der Boden das Wasser nach kurzer Zeit aufsaugt.

Nicht saugfähiger Untergrund: Das bedeutet, dass das Wasser mehrere Minuten auf der Oberfläche stehen bleibt.

Was auch sehr wichtig ist! Bei neuen Estrichböden sollte vorher unbedingt die Feuchtigkeit gemessen werden. Lassen Sie dies bitte von einem Fachmann durchführen. Denn sollte der Estrich noch zu feucht sein, gibt es mit dem Parkett böse Überraschungen.  
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