Montag, 1. Dezember 2014

Gemütliche Wärme unter natürlichem Holz

Gerade im Winter spielt die Wärme in den eigenen vier Wänden eine große Rolle und am liebsten möchte man die dicken Socken nicht einmal auspacken - aber barfuß laufen im Winter?

Genau, kalte Füße waren gestern, denn dank der perfekten Kombination von Fußbodenheizung und Holz ist der warme Winterkomfort garantiert.

Dennoch müssen beim Zusammentreffen von Holzboden und Fußbodenheizung einige Regeln beachtet und eingehalten werden. Welche Beheizungsart man dabei bevorzugt, spielt für das Holz keine Rolle. Viel wichtiger ist die Wahl der Holzsorte als auch die Ausführung und Verarbeitung des Parkett-Bodens.

Bei der Wahl des richtigen Holzes für das Parkett muss auf die Wärmeleitfähigkeit und auf die Holzfeuchte geachtet werden, da Hartholz ein besserer Wärmeleiter ist als weiches Holz. Ein bevorzugter Bodenbelag ist Eichenholz. Es spricht aber nichts dagegen, auch andere Holzarten auszuwählen.

Für eine problemlose Wärmeleitfähigkeit ist eine ordentliche Verarbeitung und Versiegelung des Parketts mit der Fußbodenheizung nötig. Wie jedes andere Holz nimmt auch Parkett Feuchtigkeit auf und gibt diese wieder an die Raumluft ab. Dadurch entstehen Fugen im Boden. Für eine bessere Fugenverteilung über der Bodenfläche sollte man das Parkett über der Fußbodenheizung in kleinen Stäben 
verlegen und darauf achten, dass die Holzfeuchtigkeit zum Zeitpunkt der Verlegung zwischen 7 und 9 Prozent beträgt.

Um eine langfristige Fixierung des Bodens zu gewährleisten,
empfiehlt es sich, das Parkett auf der Fußbodenheizung fest zu verkleben. Da ein Holzboden über einer Fußbodenheizung stärker belastet wird als ein normaler Holzboden, sollte man eine regelmäßige Pflege mit Ölen oder Wachs nicht vernachlässigen und auf eine Versiegelung mit Lack, wie es normalerweise üblich ist, verzichten, denn durch den Lack können auch große, sichtbare Fugen entstehen.
 
Gerade im Winter spielt auch das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit eine große Rolle, weil bei einer geringen Luftfeuchtigkeit das Parkett-Boden schnell austrocknen kann. Eine optimale Kombination ist, die Einhaltung eines Raumklimas von 20 bis 22 Grad bei einer relativen Luftfeuchtigkeit von 45 bis 60 Prozent. Jedoch gibt es auch Luftbefeuchter, mit denen man das Raumklima zusätzlich optimieren kann. Die Oberflächentemperatur des Parketts sollte beim Betrieb der Heizung von nicht mehr als 24 bis 27 Grad liegen.

Bei einer richtigen Verlegung und Pflege von Holzboden und Fußbodenheizung erhalten Sie nicht nur eine „optische“ Wärme, sondern auch ein gemütliches Wohngefühl, dank der Strahlungswärme und des natürlichen Bodenbelages.

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